Technik

Mobiles Internet in Portugal

Das stellst Du Dir so schwierig vor. Eben nicht!

Wir haben uns in FR noch im Internet informiert und herausgefunden, dass es in PT nur 3 große Internetbetreiber gibt. Vodafone, tmt und Optimus. Unsere Entscheidung fällt auf den Optimus Kanguru-Tarif (prepaid), den wir in einem Worten-Mobilshop (analog Mediamarkt) für 14,90 Euro kaufen.

Zu beachten ist, dass es nur Micro- und Nano-Sim-Karten gibt (zum Glück haben wir die passenden Adapter dabei). Man erhält eine Karte mit PIN und PUK sowie der entsprechenden Telefonnummer (beginnend mit 93…).

Nach Einlegen ins Huawei wird man sofort mit der Optimus-Seite verbunden und meldet sich mit einer eMail-Adresse an. Achtung, diesen Tarif gibt es wohl auch mit 10 Stunden und unbegrenztem Volumen, danach ist Äpfel. Beim Kauf also den Daten-Tarif verlangen!

Ein Gigabyte kostet 15 Euro, im Vergleich zu FR also spottbillig!

Das Problem besteht in der Aufladung. Diese funktioniert generell über die Multibanco-Automaten. Aber nicht mit deutschen Bankkarten, da kein portugiesisches Konto. Alle Funktionen ausgenommen Auszahlung sind an den MB-Automaten gesperrt.

Mmmmh. Da ist guter Rat teuer. Nachdem die Menschen uns in PT bislang aber ausnahmslos freundlich begegnet sind, gehen wir in Mondim de Basto einfach in einen Telekommunikationsladen und fragen die Angestellte, ob sie uns helfen kann (in englisch-portugiesisch-spanisch). Wir würden gerne 30 Euro aufladen.

Piffpaffpuff. Sie nimmt ihr Telefon zur Hand, ruft bei Optimus an, gibt unsere Tel.Nr. durch und lässt 30 Euro gutschreiben, die wir bar geben. Sache erledigt, basta – bei Rückkehr zum Womo sind 2 Gigabyte drauf.

Wir erhalten eine SMS von Optimus, dass dieser Service mit 35 Cent berechnet wurde.

So einfach kann’s gehen. Da können sich FR und DE sowieso verstecken.

Mobiles Internet in Frankreich

Update zur Mobicarte
Und jetzt haben wir es amtlich, nach unserem Besuch des Orange-Shops in Carpentras (mit sehr nettem Personal): Man kann den Tarif „Go5“ nur wählen/kaufen, wenn man eine Adresse in Frankreich und ein frz. Bankkonto hat. Das hätte man uns zwar auch schon beim Kauf der Mobicarte bzw. bei unseren Versuchen des Tarifwechsels im Internet mitteilen können (Mann, was haben wir alles versucht und eingegeben und validiert…) – sei’s drum, jetzt wissen wir’s. Es geht für Ausländer nur über den Kauf der prepaid-Auflade-Karten.

Anbei unsere erste Anleitung für mobiles Internet in Frankreich (vielleicht finden wir noch mehr raus oder jemand hat bessere Tipps – dann nur zu, gleich ne Mail schreiben!):

Punkt Nr. 1: Besuche einen Orange-Shop (zu orten über Internet oder Sichtkontakt). Orange FR hat wohl das beste Netz (da früher France Telekom).
Punkt Nr. 2: Nimm eine existierende postalische Adresse mit (Hotel, Campingplatz, Freund…). Solltest Du keine Adresse in FR angeben, wird die Mobicarte (reiner Datentarif, keine Telefonie!) innerhalb von 15 Tagen gesperrt.
Punkt 3: Sprich einen Mitarbeiter an und frage nach der Mobicarte. Diese hat bei uns 8 Euro gekostet (Let’s go-Tarif 1, mit 100 MB inclusive). Französich zu sprechen ist wie immer hilfreich.

Punkt 4: Zur Inbetriebnahme benötigst Du einen „clé“ (Schlüssel fürs Internet = UMTS-Router). Diesen kann man bei Orange kaufen – wir haben einen in DE gekauft (HUAWEI Mobil Wifi). Ganz wichtig: Ohne Simlock und Branding!!!
Punkt 4: Nimm die Karte und lege sie ins Gerät. Du brauchst folgende APN-Codes:

APN: orange.fr
Benutzer und Passwort sind jeweils: orange

Punkt 5: Am besten, man kauft im Supermarkt noch eine Orange-Mobicarte mit Guthaben (5 Euro, 30 € etc., bis zu 100 € erhältlich – Achtung, für Daten, nicht zum Telefonieren) und lädt dann das Guthaben gleich drauf. Wie das funktioniert? So richtig ersichtlich war es nicht; über die Seite von Orange im Internet hat es nicht funktioniert Aber der alte Hacker Axel sagt: Raute geht immer.
Punkt 6: Nimm die Mobicarte und lege sie in Dein Smartphone. Und tatsächlich, mit #123# kann man den Betrag entsprechend laden.
Punkt 7: Die Freischaltung der Telefonnummer/des Tariftaris kann einige Zeit dauern (wegen zu neuer Nummer im Netz oder technischer Probleme) – am besten mehrmals versuchen bzw. nicht aufgeben.
Punkt 8: Unser Womo isoliert recht gut, d. h. das Huawei am besten außerhalb deponieren, dann hat man eine bessere, schnellere Verbindung.

Gasflasche Butagaz Womo Frankreich:

In Vorbereitung unserer Reise haben wir verschiedene Internet-Seiten und Foren zum Thema Gasflasche in FR konsultiert. Leider nur mit mäßigem Erfolg, wir haben keine „Anleitung“ gefunden.

Da deutsche Propangasflaschen und frz. Butan/Propanflaschen nicht den gleichen Anschluss an der Gasflasche besitzen, können frz. Flaschen ohne Adapter in einem dt. Womo nicht eingesetzt und verwendet werden.

Desweiteren gibt es in FR unterschiedliche Gasanbieter mit anderen Anschlüssen und Tagespreisen fürs Gas, die extrem variieren.

Also, VOR der Reise: Euro Set Gasflaschenadapter besorgen. Für Butagaz in FR benötigt man den Adapter 4 Frankreich.
Übergangsstutzen 4 (KLF AG x IG W 21,8 x 1/14″ LH)

Butagazflaschen (13 kg) sind in ganz FR verfügbar und können für ein Pfand von 9 € (mit Vertragsunterlagen!!!) gekauft werden. Die Füllung lag bislang bei 29 bis 32 €. Nicht billig, aber besser als frieren und kalte Küche!

Die blau-silbernen Flaschen von Butagaz sind übrigens Propangas – aber wir hoffen, dass die Temperaturen nicht weiter sinken…

Wir nehmen mal an, dass man den Erstkauf-Vertrag aufbewahren muss, zur finalen Rückgabe… aber dazu mehr in ein paar Monaten.

Wobei: Unsere derzeitige Flasche datiert von 1963 – Axel will sie behalten, als Antiquität. Oder wie einen guten Bordeaux.