Neues aus Stuttgart

Kalte Burg

Frühstücksei

Sturmböen

Canigou im Schnee

Kork, Kork, wo ist der Wein?

Leider gibt es um den CP herum keine Wanderwege, so dass wir zunächst entlang der Straße marschieren und dann auf einen Privatweg abbiegen. Sammeln von Pilzen und Spargel verboten 🙂 … hätten wir aber eh nicht vorgehabt.

Nachdem im Moment aber nicht wirklich Touri-Trubel herrscht, laufen wir einfach – und begegnen keiner Menschenseele. In der Ferne tummeln sich ein paar Schafe, das war’s.

Von den Ecken, die wir bislang im Alentejo gesehen haben, gefällt es uns hier mit am besten: Hügel, Eichenwälder, kleine Orte und nur wenige Felder wechseln sich ab. Bestimmt ist es im Frühling hier wunderschön, wenn alles blüht und noch nicht so heiß ist – bzw. so kühl, wie im Januar, wo es tagsüber ca. 15 Grad, nachts aber nur um die 2 Grad hat. Zum Glück haben wir eine Truma, und volle Gasflaschen :-).

Bones and Skulls

Wiki informiert:

Évora ist eine Stadt im Alentejo in Portugal, deren historisches Zentrum 1986 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Sie hat etwa 57.000 Einwohner und ist Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts. Außerdem ist sie Sitz des Erzbistums Évora und einer staatlichen Universität.

Aus römischer Zeit stammen der Diana-Tempel, die Burg sowie der Aquädukt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die im Zentrum stehende Kathedrale Se, der ehemalige Königssitz Paço dos Condes de Basto und die seit dem 15. Jahrhundert existierende, aber erst 1979 wiedereröffnete Universität.

In einigen Straßen der Altstadt – zum Beispiel in der Travessa das Nunes, der Rua do Cano oder der Rua do Salvador – ist zu sehen, wie der Aquädukt im Laufe der Zeit zu Wohnzwecken umgestaltet wurde. In der engen Gasse Travessa Alcárcova de Cima sind ein gut erhaltenes Stück römischer Mauern sowie im Untergeschoss eines Wohnhauses römische Fundamente beachtenswert.

Der im Stadtzentrum gelegene Praça do Giraldo genannte Platz mit dem Marmorbrunnen und den Arkaden gehören ebenso zu den Sehenswürdigkeiten wie das Beinhaus Capela dos Ossos (Kapelle der Knochen), ein Kirchengebäude, an dessen Wänden menschliche Gebeine gestapelt sind.

Eine tolle Stadt, an jeder Ecke ein altes Gebäude, schöne Läden, viele Restaurants und Cafés – und eben die Knochenkapelle. „Hier liegen unsere Gebeine – und warten auf Deine!“.

Tja, so isses.

Eintritt p. P.: 3 Euro, inklusive Besuch der benachbarten Kirche.

Makaber, bizarr – aber halt doch auch mitten aus dem Leben bzw. dem Tod 🙂 Ein Must See!

In den Korkeichen

Von der Algarve führt uns die Reise zurück ins Landesinnere, auf den CP „O Alentejo“ bei Evoramonte.

Der Platz wurde uns von Brian und Vicky empfohlen, die hier vor einiger Zeit waren. Er liegt zwar direkt an der Straße (aber hier ist im Moment ja eh nix los :-)), aber die Stellplätze sind befestigt (mit Marmorsplit – nobel geht die Welt zugrunde) und groß, es gibt ein recht schönes Sanitär (wenngleich nicht beheizt und das Wasser ist auch eher lauwarm) und sogar einen mini Pool. Preis pro Nacht: 10 Euro + Strom (35 Cent die kWh), free Wifi inklusive.

Definitiv zu empfehlen!

Vom Gipfel ans Meer

Mit unseren englischen Nachbarn, Brian und Vicky, fahren wir in deren Auto ins Monchique-Gebirge, dem höchsten Fleck an der Algarve. Das Wetter ist nicht ganz ideal für den perfekten Weitblick, aber man sieht doch viele kleine Hügelketten und Seen, und ganz entfernt auch das Meer.

Schön ist die Landschaft! Das Thermalbad / Dorf Monchique selbst ist relativ klein und in die Jahre gekommen, aber es gibt am Straßenrand, hinauf zum Gipfel, viele Restaurants. Wir kehren in einem kleinen, netten Restaurant mit Terrasse ein und genießen die Sonnenstrahlen und den Blick über das Tal.

Axel hat Filet vom schwarzen Schwein mit einer Art Semmelknödel, ich gegrillten Tintenfisch mit Süßkartoffen. Beides hervorragend, aber mal wieder mit Knoblauch in Hülle und Fülle. Naja, Süden eben 😉

Im Anschluss fahren wir auf den Gipfel und marschieren ein bißle herum. Und ich kauf mir in einem Souvenirladen ein nettes Ringle.

Und dann ab vom Gipfel ans Meer, nach Alvor in eine Strandkneipe, in der wir noch einen Sundowner zu uns nehmen. Ein richtig schöner, abwechslungsreicher Tag mit tollen Gesprächen mit den zwei Englischmen und vielen Natureindrücken.

Und noch die Begleitinfo von Wiki:

Monchique ist eine Kleinstadt in der Serra de Monchique am Nordrand der Algarve.

Die in einem Tal und am Hang des Berges Fóia gelegene Stadt ist als Kurort und unter Touristen vor allem wegen der in ihrer Nähe (7 km) gelegenen sechs Bäder „Caldas de Monchique“ und dem 902 m hohen Aussichtsberg Fóia bekannt. Im umliegenden Gebirge Serra de Monchique entspringen Quellen, die einen Großteil der Stauseen der Algarve füllen.

Im 16. Jahrhundert besuchte der junge König Sebastian Monchique und beabsichtigte, den Ort zur Vila (Kleinstadt) zu erheben. Der König starb kurz später in der Schlacht von Alcácer-Quibir und Portugal verlor in der Folge seine Unabhängigkeit, die es erst nach 1640 wieder mühsam erlangte. Monchique wurde erst im Jahre 1773 zur Vila erhoben. Zeitgleich wurde es Sitz eines eigenen Kreises, durch Abspaltung aus dem Kreis Silves. Es hatte inzwischen als Produktionsort von Wolle und Leinen, und als Lieferant von Kastanienholz und Holzprodukten Bedeutung erlangt. Durch die Industrialisierung verlor der Ort dann seine aufkommende Bedeutung wieder.

Heute ist Monchique insbesondere für seine Thermalquellen und die Serra de Monchique bekannt, auch international. So verbrachte der britische Premierminister David Cameron mit seiner Familie hier seinen Sommerurlaub 2013 vor allem mit Wandern, und er lobte das gastronomische Angebot und die weiten Ausblicke, u.a. auf die nahen Strände.

Weihnachtssurf

In Cabanas o Velho gibt es wahrscheinlich nichts anderes als das tolle Restaurant am Strand, einen Parkplatz und DEN Surferhotspot.

Wir machen uns am 25.12.2016 bei perfektem Wetter mit Henri auf den Weg und spazieren vom Strand hoch zu einer Ruine, mit Rundumblick.

Abends gibt es noch die Reste von Heilig Abend (einen halben Robalo und verschiedene Salate), und dann gehen wir zeitig ins Bett, die Nachwehen vom Vortag mit unseren englischen Nachbarn auskurieren 🙂