Camping de luxe

Ab 4. April: Camping „Cevennes-Provence“, bei Anduze

Zum Glück hat Axel im Vorfeld gegoogelt und diesen Platz gefunden. Ich kenne ja kaum Campingplätze, aber der hier gehört sicherlich zu den schönsten! Ein riesiges, terrassiertes Areal mit über 200 Plätzen für Womos, Zelte, Anhänger… und der Möglichkeit, ein Chalet zu mieten. Viele, verstreute Sanitärhäuschen (sehr schön und sauber, mit warmer!! Dusche), mehrere Spielplätze, eine Minigolfanlage, Bouleplatz, Tennis, kleiner Lebensmittelladen mit „Brötchenservice“ (une baguette et deux pains au choco = 2,45 €) – und all das am Fluss gelegen, inmitten von mediterranen Hügeln und der absoluten Ruhe. Zumindest jetzt in der Vorsaison, wir sind hier zu max. 8. 

Bei unserer Ankunft am 4. April hat es leider geregnet und der Untergrund war etwas aufgeweicht, so dass wir mal lieber einen Platz auf der Ebene gewählt haben. Aber oben, in der Nähe eines alten Signalturms, gibt es Plätze in der völligen Abgeschiedenheit, mit großartigem Blick… Den haben wir natürlich auch, direkt auf den Fluss, auf Bambushaine und Frühlingsblümle. Von mir gibt es 10 Sterne de luxe! Von 9 möglichen.

An unserem ersten Tag erkunden wir den Platz und fahren mit Henri nach Anduze, zum Einkaufen – klappt gut (gleichwohl ein „kleiner“ Einkauf im Rucksack viel schwerer ist als von Heidi gedacht). Und den Rest des Tages verbringen wir in der Sonne. Welch schönes Gefühl. Eine weitere Premiere: Der Grill wird eingeweiht. Jetzt kann Sonne-Süden-Relax losgehen! Mit einer dicken Brause in greifbarer Nähe sowieso. Tribute to Sassi!

Cromary: Neue Fotos in der Seite Bilder

Endlich ist es soweit: Am 2. April geht es los – zum großen Abenteuer, zur großen Reise – in den Süden! Nach letzter Putzaktion daheim, beladen, Gas kaufen etc. geht es am Dienstag los.
Angesichts des sibirischen Wetters haben wir die Reiseroute in „direkt“ geändert: Autobahn von Weinsberg nach Besançon. Mit einem kleinen Abstecher in Devecey in den SuperU, zum Einkaufen von Brot, Wein etc. fürs Abendessen und einer französischen Gasflasche… Nicht ganz einfach, aber fixed: Butagaz, für den Trumabär. Relativ günstig das Pfand (9 €), die Füllung aber um so teurer (34 €). Egal. Hauptsache, der Adapter passt. Was er tut.

Wir finden den Campingplatz in Cromary gut und werden von einer netten Holländerin empfangen. 2 Nächte (mit ACSI-Ermäßigung: 30 €, incl. Strom,Wasser) – sehr schön hier: Ruhig (als wir ankommen ist ein frz. Paar hier und wir), einfach aber sauber (O-Ton Axel: Wie früher in Ilsfeld), entspannt; wir vespern und gehen früh ins Bett.

Am nächsten Morgen gegen halb 9 raus aus den Federn, in die Laufsachen und bei Temperaturen um 0 Grad (aber mit Sonne!) Hügel auf und ab… Uiii, anstrengend. Zum Glück finden wir noch einen „chemin vert“, eine alte Eisenbahnstrecke, die für Fussgänger und Radler reserviert ist. Sehr schön. Den restlichen Tag verbringen wir am Womo, mit Packoptimieren, Lesen, Sonnesitzen und NICHTSTUN. Doch, Axel duscht: Gefechtsmässig. Kalt. Schnell ins Körble! Abends Salat und Vesper. Morgen soll es in Richtung Alès gehen.
Bis dahin, ab Tag 3.