Im Zedernwald von Bonnieux

Bonnieux liegt etwa 50 Kilometer Luftlinie südöstlich von Avignon und ca. 70 Kilometer nördlich von Marseille am Nordhang des Luberon auf einem steilen Bergkegel. Die Stadt Apt befindet sich 10 Kilometer nordöstlich. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Luberon.

Wir beginnen unsere Wanderung im Zedernwald (la foret des cedres) oberhalb von Bonnieux, auf befestigten, zum Teil rollstuhlgeeigneten Wegen, durch Wald, über wilde Narzissenwiesen – sooooo schön – vorbei an Steinmännle und Catwheezle-Tipis (wahrscheinlich eher von Kindern gemacht…). Sehr angenehm zu laufen. Und dann sind wir auf einem Aussichtspunkt auf dem Hochplateau, mit Blick auf das Kreuz des Südens, den Mourre Negre, die schneebedeckten Seealpen, den Mont Ventoux, das Durance-Tal – alles eben. Hammer.

Von dort geht der Weg dann steil bergab, um danach – klar, wie hätte es auch sein sollen – wieder knackig bergan zu steigen, direkt zum Parkplatz.

Der tiefe Sinn unserer Wanderung kommt jetzt: Essen in Bonnieux, im Restaurant „Le Terrail“, mit Blick auf Lacoste. Dort waren wir letztes Jahr schon mit Yvy und Simon sowie Pauli auf ein Cola, und wir dann später nochmals zum Essen.

Und es ist wieder sehr lecker – auch wenn der Service mehr als zu wünschen übrig lässt… ein junger Garcon, der fast schon als dumm-geschäftsschädigend durchgehen kann. Aber egal, wir haben Zeit, wir bekommen unsere Bestellung, das Essen ist sehr gut, und günstig dazu (1 Nizzasalat, 1 Entrecote, 1 Fl. Weisswein, 2 Cafés = 55 Euro). Immer wieder gerne 🙂

Blauer See

Der Etang de la Bonde liegt in der Nähe von Ansouis, relativ versteckt – und dabei leuchtet er so schön türkis!

Wir parken an einem kleinen Wanderparkplatz und umrunden den See ganz gemütlich auf sandigen Trampelpfaden. Auf kleineren Strandabschnitten sonnen sich bereits einige Mutige, und am dort liegenden CP mit Bar und Snack-Restaurant springen auch schon ein paar Kinder ins Wasser.

Wir genehmigen uns hingegen nur ein Radler und ein Glas Rosé 🙂

Ein (Geburts)Tag am Meer

Am 44. Geburtstag Mittagessen am Meer – yuppie.

Wir starten morgens zeitig und brausen mit Henri durch mittlere Böen ins 70 km entfernte Carry-le-Rouet an der Cote Bleue. Sonne, warm, viele Einheimische, kleine Yachten schaukeln im Hafen. Und wir im Restaurant St. Trop ganz vorne mit dabei 🙂

Für mich gibt es einen Kir Royal (mmmh, lecker), zur Vorspeise Muscheln in Sahnesauce, danach Jakobsmuscheln auf Wokgemüse; Axel gönnt sich neben dem Pastis eine Gänseleber und als Hauptgang ein Entrecote mit Pommes. Plus eine Flasche Weißwein und 2 Cafés = 112 Euro. Prinzessinnengeburtstag!

Und zum Abschluss legen wir uns noch ein bißchen an den Strand, bevor wir uns durch die stärker werdenden Rafales zum CP zurückkämpfen.

Wegen Steinschlag gesperrt

Wiki zu Lamanon:

Nördlich vom heutigen Ort befindet sich eine archäologische Stätte von prähistorischen und mittelalterlichen Niederlassungen. Die sich hier befindenden Höhlen von Calès waren noch bis zum 16. Jahrhundert bewohnt. Diese Fundstätte stellt eine von vielen antiken Siedlungen in den Alpilles dar. Diese Orte waren über Pfade miteinander verknüpft, unter anderem auch mit dem Castrum von Aureille. Bereits während der Eisenzeit wurde hier Handel getrieben. Im Castrum, das einem Dorf ähnelte, tauschten die Bewohner der Alpilles Waren ein. In der folgenden Zeit zog es viele Menschen nach Arles, das eine griechische Kolonie war. Doch im zweiten und ersten Jahrhundert vor Christus erlebten die Alpilles wieder eine Blütezeit. Zur Römerzeit werden die so genannten Oppida, die Siedlungen in den Alpilles, zum großen Teil aufgelöst.

Und wir: Unsere Wanderung beginnt am Ortsrand von Lamanon, auf sehr lauschigen Waldwegen entland der Weinberge, bevor es – mal wieder – tapfer den Berg hochgeht. Blumen, Sträucher, Büsche und Bäume, alles ist in voller Blüte und erstrahlt in hellem Grün. Einfach schön, und der Wind bläst den Kopf frei.

Auf dem Rückweg besichtigen wir noch die Höhlen von Cales, bzw. die entsprechende Stätte, denn die Ausgrabungen an sich sind wegen Steinschlag gesperrt. Das sieht man auch, da sind schon einige Hinkelsteine runtergekommen… Ein toller Platz, der unbedingt einen Besuch wert ist.

Orgon: Bullytreffen

Wiki sagt:

Orgon liegt am linken Ufer der Durance, sechs Kilometer südlich von Cavaillon, 26 Kilometer südöstlich von Avignon und 18 Kilometer östlich von Saint-Rémy-de-Provence an der Bergkette der Alpilles. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Alpilles.

Weiterlesen

Des paquerettes petites et grandes

Gänseblümle halt.

Zu viel Wasser

Les Gorges de Regalon, zweiter Versuch.

Und wieder erfolglos, wie schon vor Jahren, von der anderen Seite, als die Schlucht wegen Steinschlag gesperrt war.

Wir finden den Einstieg, sind gut ausgerüstet, zur passenden Zeit da – und dann läuft ein kleines, wildes Bergflüssle durch die Schlucht, so dass eine Passage wieder nicht möglich ist. Menno.

Also marschieren wir über Mayorque, tapfer bergauf – sehr tapfer – um von dort wunderbare Ausblicke über den Luberon zu genießen. Leider finden wir den Ausstieg durch das angrenzende Vallon de Peine nicht, so dass wir denselben Weg wieder herunterlaufen. Aber auch nicht schlimm,wir genießen jeden Blick und die Natur in voller Blüte.

Welch wunderbarer Fleck.

Frühling in der Provence

Endlich ist es wieder soweit. Nach dem Zwischenstopp am 10. Januar 2017 in Weinsberg – für Moms Geburtstag – und einigen Terminen (Ämter, Freunde…) geht es Anfang April wieder los. Wie 2013 auch schon: Über Cromary in den Süden.

Die Fahrt klappt gut, wir kaufen bei Ankunft ein, im SuperU in Devecey, und auch nochmals bei Abfahrt, inkl. Gasflasche (Butan, weil kein Propan im Angebot, wie üblich recht teuer für 33 Euro). Und kommen am Mittwoch Nami, zeitgleich mit einem Gewitter, in Mallemort an. Der CP ist total entschleunigt, außer uns sind noch 3 Camper da. Hammer. Und der Untergrund ist voller Gras, Gänseblümle, alles in sattem Grün. Wir kennen es hier nur im Sommer oder Herbst = furztrocken. Ganz anders jetzt, und gleichschön, wenn auch anders.

Winterwonderland

Seit langer Zeit heißt es für uns einmal wieder: Urlaub in der Ferienwohnung!

Wir haben von 11. bis 18. Februar 2017 eine Woche Hinterstein gebucht, in der schönen und gemütlichen Fewo von Burgi und Friedhelm. Uns erwarten Kaiserwetter, tolle Wanderungen durch den Schnee und leckere Jausen auf den verschiedenen Hütten.

Schade, dass die beiden nur noch dieses Jahr vermieten, da die Fewo ab 2018 anderweitig genutzt wird. Also werden wir die Gunst der Stunde im August d. J. noch einmal nutzen, um eine Woche Wanderurlaub im Sommer hier zu verbringen. Burgi und ihr Mann haben schon angekündigt, dann mit uns an den Schrecksee zu wandern. Wir freuen uns schon sehr darauf.

Neues aus Stuttgart

Auf zur CTM nach Stuttgart, um die Neuigkeiten anzuschauen – auch wenn wir Arielle natürlich nicht ersetzen wollen. So ein schönes Womo, das genau unseren Anforderungen entspricht, gibt es eh nicht mehr…

Es gibt einige Neuerungen in den Bädern und bei den Schränken/Aufbewahrungsmöglichkeiten. Aber auch die gute, alte Ape hat nichts von ihrem Charme verloren. 🙂