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Vom Taubenerschrecken und Plantschen
Axel rüstet auf, mit dem Nerf Elite 6-Schuss… Jetzt soll es den Tauben an den Kragen gehen, auch wenn diese „Waffe“ mehr als ungenau schießt/trifft.
Und ansonsten heißt es einfach nur: Sonne, Wärme, Freiheit, Bikini, Pool, Schwimmen, Sein. Wir brauchen hier nicht mehr.
Pelat de Buoux
Es bestätigt sich wieder: Wandern in Frankreich ist nichts für Ungeübte… Wir holen die Wanderung nach, die vor ein paar Tagen wegen meines Kreislaufs ausgefallen ist, und sind froh, dass wir sie nicht mit Pauli auf Yvys Rücken gemacht haben. Steil, steil, steil. Kein Wunder heißt die Strecke „ravin de l’enfer“ = Höllenschlucht. Hätten wir das bloß vorher gewußt 🙂
Die ersten rund 3 km geht es 500 Höhenmeter hoch. Und KEIN gerades Stück dazwischen. Zwar gibt es schattige Abschnitte, aber wir beide haben das Gefühl, uns „hebt’s den Deckel“. Nach 2 Stunden haben wir den Gipfel auf gut 900 m erreicht. Und von hier oben einen grandiosen Rundumblick: Auf den Mont Ventoux, den Etang de Berre bei Marseille, den Luberon, die Alpilles. Und den tiefblau-strahlenden Himmel der Provence. Wunderschön.
Und nun geht es ähnlich abwärts, allerdings über grob geschotterte Wege (über Fort Buoux), was ebenfalls sehr anstrengend – weil extrem rutschig – ist. Uns qualmen die Füße, und die Köpfe rauchen. Wir sind froh, nach 4 Stunden wieder bei Henri zu sein. Eine Wanderung, die mit sehr schönen Eindrücken aufwartet, aber auch extrem schwere Beine macht. Diese legen wir abends nur noch hoch und gehen ganz zeitig ins Bett.
Hervorragende Schwimmhilfe
Pauli ist in seinem Element. WASSER!
Und er trägt die neue Splish-Splash-Badehose 🙂
Arielle ist wieder unterwegs: 2016 in der Provence
In diesem Jahr ist uns das Reisen noch nicht leicht gemacht worden: Auf der Fahrt in den Urlaub im April wurde eingebrochen (mit uns zwei Schnarchis drin), mit der Erkenntnis, nicht auf Autobahnraststätten zu übernachten und eine gut gefüllte Handtasche nicht im Fußraum stehen zu lassen.
Über Pfingsten fährt dann ein Busfahrer auf das stehende Womo auf dem Schulparkplatz und reißt den kompletten Rollerträger ab. OMG. Die Reparatur dauert Wochen. Aber passgenau zum Urlaub Ende Juni ist es soweit, wir holen Arielle am 25.06.2016 ab. Es dauert noch ein wenig, bis wir ein- und umgeräumt haben und Axel den neuen Träger so angepasst hat, dass Henri sicher darauf steht, aber dann sind wir am Dienstag, 28.06.2016, um kurz nach 04:00 h, abmarschbereit.
Auf nach Mallemort, auf den CP Durance-Luberon, wo wir uns mit Yvy, Simon und Paul treffen, die auf den letzten Etappen ihrer Elternzeit-Reise (Kroatien und Frankreich) mit dem Wohnwagen unterwegs sind.
Wir freuen uns wie Bolle über das Wiedersehen.
Unser erster gemeinsamer Ausflug geht nach Salon-de-Provence. Eigentlich dachte ich, dass hier Markt wäre, aber Fehlanzeige. Also schauen wir uns nur so das Städtchen an, gehen essen, kaufen eine Mobicarte in dem wirklich kompetenten Orange-Shop und laden diese gleich auf (15 Euro die Karte, 40 Euro Tarif für 6 Monate und 5 Gigabyte), holen uns ein paar Leckereien zum Grillen und dann rein in den Pool!
Wanderung nach Boulbon
Original Bouillabaisse in Marseille
Endlich ist es soweit: Die Webers schaffen es nach Marseille!
Am Donnerstag morgen düsen wir (durch gefühlte Eiseskälte bei starkem Wind) mit Henri nach Tarascon zum Bahnhof. Dort kaufe ich am Schalter einen „Pass Zou“, pro Person 15 Euro, mit dem man einen Tag lang alle Strecken in der entsprechenden Zone abfahren kann. Die Fahrt Tarascon – Arles – St. Martin de Crau – Miramas – Flughafen Marseille – Bahnhof St. Charles innercity Marseille dauert eine Stunde. Sehr angenehm. Ankunft um 11:11 Uhr, Narrinarro 🙂
Es erwartet uns eine tolle Stadt mit wunderschönen Fassaden, Kirchen, engen Gassen, großen Boulevards und der vieux port, an dem wir uns zum Mittagessen niederlassen.
Wir folgen Mutters Rat, eine Bouillabaisse zu essen, und wenn schon denn schon, im angesagten Restaurant Le Miramar. Mmmmh. Seeeeehr lecker!!! Das Vergnügen gönnen wir uns auch nur einmal im Leben, pro Portion kostet das leckere Gericht 63 Euro…. Der Kir Royal 16 Euro, das günstigste Fläschle Wein liegt bei 48 Euro (auf der Karte stehen auch welche für 3.500 Euro…), und Axels Nachtisch, ein Baba au rhum deluxe, mit so viel Rum aus der dazu gestellten Flasche, wie man will, kostet auch 16 Euroten. Summa summarum 224 Euro für ein tolles Essen am Hotspot der Stadt! Feudal, toll!
Zur Ehrenrettung des Restaurants sei aber auch gesagt, dass es zwei kleine Amuse-gueule zur Vorspeise gab (Trüffeltarte, super, und eine Kichererbsencreme mit Petersilie) sowie zum Dessert ebenfalls zwei Stück, ein Apfelbrei mit Streuseln und kleine Schoko- und Zitronenküchle. Also eigentlich fast schon ein Menü 🙂
Der Koch hat wohl bei Bocuse gelernt, das merkt man!
Wir merken zum Glück nichts davon, dass Marseille eine der gefährlichsten Städte in Europa sein soll, aber wir bewegen uns auch nur auf den touristischen Pfaden. Alle Sorten Muselmänner sieht man allerdings massenhaft…
Die Heimfahrt mit dem Zug klappt auch reibungslos (wobei der Bahnhof recht unübersichtlich ist), wir steigen um 16:18 Uhr in „unseren“ Zug zurück nach Tarascon.
Ein wunderbarer Tag in einer sehr schönen Stadt. Gut, dass es endlich geklappt hat!
lac de peiroou
Uiii, wenn es windelt, dann richtig. Nach einer morgendlichen Joggingrunde geht es erst auf den Markt in St. Remy (ein geschäftiges Gewusel, massenhaft Touris – mit Sicherheit findet man hier zu der Jahreszeit die größte Studienrat-Dichte -), wo wir einen Göckel(18 Euro), Maronen und eine Melone kaufen, bevor wir am Nachmittag noch an den hiesigen Stausee (bereits in der Römerzeit angelegt!) fahren.
Windig. Kalt. Aber schön.
Der letzte Auftritt der grünen Jacke
Dienstag, und das Wetter ist wie von Meteo France prognostiziert: Ciel voilé. Schleierwolken. Ideales Wanderwetter.
Wir fahren nach Orgon, um dort eine Rundwanderung zu starten. Zunächst entlang eines Steinbruchs, danach relativ eben auf Schotterwegen, bevor aus fast aus dem Nichts mal wieder nahezu senkrecht hochgeht. Ich denke, mir springt das Herz aus dem Brustkorb…
Aber belohnt wird die Anstrengung von einem super Blick auf die Ebene. Weiter geht es bergab durch dichte Eichenwälder, Eichenbüsche, Pflanzen mit roten Beeren, alles sehr unberührt und wildromantisch. Als wäre noch nie jemand vor uns dagewesen.
Und jetzt kommt der grüne Fleecie ins Spiel: Bei unserer Rast auf einem Felsen, irgendwo im Nirgendwo, hole ich die Nektarinen aus dem Rucksack, es wird gevespert, und weiter geht es. Bis wir bei Henri ankommen – und Axel sagt: Wo ist meine grüne Jacke???
Ratlose Blicke. Oh je.
Aber, zum Glück: Alle Schlüssel (Schloss, Henri, Womo) sind im Rucksack, so dass wir den grünen Fleecie unserer Bequemlichkeit opfern und NICHT mehr zurückwandern. Möge sich der nächste Wanderer dran freuen, oder ein provencalischer Bär 🙂
Tarascon
Man glaubt es nicht: Tarascon ist ca. 20 km von St. Remy entfernt, mit einem großartigen Schloss – und kein Eintrag in Wikipedia. Unglaublich.
Nach einer schönen Joggingrunde entlang des Canal des Alpines starten wir mit Henri durch den strahlenden Sonnenschein und ca. 20 Grad nach Tarascon. Eine alte, südfrz. Stadt, relativ ausgestorben, aber bildschön. Schlossbesichtigung: 7,50 Euro pro Person. Und die lohnen sich allemal für einen wunderbaren Blick über die Stadt und mind. 100 Zimmer… Und tolle Installationen für Kinder… Einfach schön!
Wir schnabulieren nach der Besichtigung noch wunderbare Moules Frites (Curry und Creme Fraiche mit Pilzen), ein Karäffle Weisswein, Wasser und 2 Espresso (35 Euro), bevor wir noch in St. Remy einkaufen (vorrangig Katzenfutter :-)). Und dann ab an den Pool, schwimmen, sonnen, sein. Sein. Genießen. Sein.




















































































































































































































































































































































































































































































































