Kühe mit Eseln

Die nächste Station unserer Freunde- (und dieses Mal auch Familien-)Tour führt uns ins Allgäu, nach Bad Hindelang. Im benachbarten Hinterstein verbringen wir seit Jahren unseren „Herbsturlaub“ bei Burgi und Friedhelm – und mit ihnen wollen wir uns auch 2013 treffen, wenn auch mit dem Womo und nicht in ihrer schönen Ferienwohnung.

Perfektes Timing, dass meine Eltern zu der Zeit in Fischen Urlaub machen, so dass wir auch eine family reunification haben. Schön!!!!!!!!!!!! Wir freuen uns sehr über unser Wiedersehen.

On top: In Bad Hindelang ist am 11. September Viehscheid (Almabtrieb) – das Highlight des Jahres. Und wir mitten drin. Aber natürlich weder Kuh noch Esel… grins…

Leider sind in diesem Jahr die Kühe nicht geschmückt, da es auf allen Almen Unfälle gab. In dem Fall fallen die oppulenten Blumenkränze leider aus. Schade, das hätten wir gerne gesehen. Dafür gab es zwei Almesel, auch nicht schlecht!

Und wir durften zum ersten Mal Linus live erleben, den Enkelsohn und ganzen Stolz von Burgi und Friedhelm. Ein echter „Purzel“!

Ritterspiele im Teddybärmuseum

Oh Mosella

Meine Güte, ich hätte es nicht geglaubt… Die Moselufer sind eine Kette von: Burgen, Campingplätzen, Straußwirtschaften, Touristen aller Herren Länder, Cafés (ey, und Preise… wir haben in Cochem für 1 Cola Light, 1 Milchkaffee, 1 Apfelkuchen und 1 Portion Erdbeeren mit Sahne 18,50 € bezahlt – das ist schon frech!), Weinverköstigungsständen, Planwagen-Kutschfahrten, Fremdenzimmern, Souvernirshops… Unglaublich. Ein Trubel, da pulsiert das Leben.

Und auf unserem Campingplatz in Burgen wackeln Schwäne und Wildgänse ums Womo herum. Lustig – auch wenn sie alles übelst einkoten.

Herrenhäuser Gärten 2: Blumig

Der Berggarten liegt nördlich des Großen Gartens auf der anderen Seite der Herrenhäuser Straße. Er ist einer der ältesten botanischen Gärten in Deutschland.
Der Garten wurde 1666 von Herzog Johann Friedrich als Küchengarten für den Gemüseanbau angelegt. Kurfürstin Sophie wandelte den Berggarten in einen Garten für exotische Gewächse um, wofür 1686 ein Gewächshaus entstand. 1750 übernahm der Küchengarten in Linden die Versorgung des Hofes mit Obst und Gemüse allein, der Berggarten ist seitdem ausschließlich ein botanischer Garten. In den Schauhäusern und Themengärten des Berggartens sind gegenwärtig 11.000 verschiedene Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen zu finden, darunter die größte Orchideensammlung Europas.
Zwischen 1817 und 1820 erbaute Georg Ludwig Friedrich Laves ein Gartenmeisterwohnhaus, das 1952 zum Bibliothekspavillon wurde. Von 1842 bis 1847 dauerten die Arbeiten nach Plänen von Laves an einem Mausoleum, in dem König Ernst August und seine Frau Friederike ihre letzte Ruhestätte fanden.

Herrenhäuser Gärten 1: Rokokko und Barock

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover bestehen aus dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgengarten und dem Welfengarten.
Der Große Garten in Herrenhausen zählt zu den bedeutendsten Barockgärten in Europa und ist das historische Kernstück der Herrenhäuser Gärten. Der gleichfalls in Herrenhausen gelegene Berggarten entwickelte sich von einem Gemüse- und Anzuchtgarten zu einem botanischen Garten. Das hier im Jahr 2000 entstandene Regenwaldhaus wurde 2006 in ein Aquarium umgebaut.
Der Georgengarten grenzt westlich an den Großen Garten und gehört wie der Welfengarten zum Stadtteil Nordstadt. Beide Gärten sind im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt und frei zugänglich.

Im Großen Garten befindet sich eine der letzten Arbeiten der Künstlerin Niki de Saint Phalle. Zwischen 2001 und 2003 gestalteten ihre Mitarbeiter die dreiräumige Grotte mit Glas- und Spiegelmosaiken sowie einigen Plastiken neu.

LeineFreundschaft

Wir haben zwar keine Tante in Amerika – aber Freunde in Nord und Süd!

Von der Ostsee, auf der Flucht von fast schon auvergnatischen Regenfällen, geht es nach Sehnde bei Hannover. Unsere Freunde Sassi und Ralf gewähren Arielle und uns „Unterschlupf“ in ihrer Scheune und zeigen uns „ihr Hannover“.

Einige kennen die Stadt bestimmt von der Expo und der Cebit; es gibt aber so viel anderes und Schönes zu entdecken, z. B. eine alte Fachwerkstadt, Nanas am Flußufer, super Läden (juhu, ich habe endlich mal wieder ein paar Martens gefunden!), Hannoversche Currywurst und riesige innerstädtische Parkanlagen.

Wer mal in der Gegend ist, Hannover ist ein Must see.

Und wir sagen an dieser Stelle noch einmal: Danke, liebe Sassi, lieber Ralf – für Eure Gastfreundschaft, die 5-Sterne-Frühstückstafel, exklusive Stadtführungen und vor allem: Für Eure Herzlichkeit, die Freundschaft und die unzähligen lustigen, fröhlichen Momente. MERCI!

Wir kommen wieder – aber Ihr im Herbst erst mal zu uns ins Schwabenländle.

Wechselhaft

So isses wohl an der See: Ein Mix aus Sonne, Wolken, Wind und Schauern. Von Zinnowitz auf Usedom ging es heute in die nächste Stadt mit Z, nach Zingst (Fischland). Das Wetter erinnert schon ein wenig an Oktober – aber dennoch: Schön ist es hier. Ein grünblaues Meer, butterweicher Sandstrand und ein wirklich goldiger Ort mit Flair. Zingst könnte auch in der Bretagne liegen.

Wir hoffen, dass die nächsten Tage mehr Sonne als Regen einwechseln…

Vom See an die See

Und wieder betreten wir Neuland: Vom Müritzsee geht es an die Ostsee, auf die Insel Usedom, ins Seebad Zinnowitz.

Schöner Campingplatz, schöner Strand, schönes Meer, (bislang) schönes Wetter – die Bilder sprechen für sich:

Nationalpark, dass ich nicht lache

In Frankreich idealer Standort für ein Kernkraftwerk…

Für die Titel (und Untertitel) ist Axel in 99 % der Fälle zuständig. Und man sieht: Vom Müritz-Nationalpark ist er auf unserer zweiten Wanderung sehr enttäuscht – zu wenige Informationstafeln bzw. -erklärungen, Wege, die eher langweilig sind, Seen, an die man nicht hinkommt…

Unsere Tour dauert 3,5 Stunden und beschert uns mal wieder rauchende Sohlen, aber wirklich viel bzw. Interessantes sehen wir dabei nicht. Naja, wir sind ja auch keine Bird Watcher, vielleicht wäre es dann anders, grins.